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Krebsfrüherkennung

K R E B S F R Ü H E R K E N N U N G 

Seit 1964 ist die Krebsfrüherkennungsuntersuchung nach Richtlinien der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland eingeführt und hat zu beeindruckenden Erfolgen geführt, die bei regelmäßiger Teilnahme einen deutlichen Rückgang der Krebse des Gebärmutterhalses erkennen lassen.

Folgende Untersuchungen werden durchgeführt:

Abstrichentnahme vom Gebärmutterhals mittels eines geeigneten Träges, anschließend zytol. Begutachtung in unserer Praxis (unsere Praxis ist spezialisiert auf dem Gebiet der zytol. Diagnostik)
Bimanuelle Tastuntersuchungen von Scheide und Gebärmutter und beiden Eierstöcken
Rectale Untersuchung (ab dem 50. Lebensjahr)
Test auf occultes Blut im Darm (ab dem 50. Lebensjahr)
Abtasten der Brüste und der Achselhöhlen
Darmspiegelung (Koloskopie) (ab dem 55. Lebensjahr)

Diese Untersuchung wird einmal jährlich durchgeführt und von der GKV erstattet. Die Krebsvorsorgeuntersuchung bietet einen hohen Schutz gegen Muttermundkrebs, wenn sie regelmäßig in den vorgesehenen Abständen wahrgenommen wird.

Neben der gesetzlichen Krebsvorsorgeuntersuchung sind durchaus weitere Ergänzungsuntersuchungen sinnvoll (siehe IGEL-Leistungen). Dazu zählen unter anderem Ultraschalluntersuchungen, die zur genaueren Abklärung von Tumoren an Eierstöcken und Gebärmutter beitragen.


 

bimanuelle Brustuntersuchung

B R U S T K R E B S V O R S O R G E 

Um Veränderungen an der Brust festzustellen, sind wir auf die Mitarbeit der Patientinnen angewiesen. Die Patientin soll angehalten werden, mindestens 1 x monatlich, möglichst im Anschluss an die Regelblutung, eine bimanuelle Brustuntersuchung durchzuführen. Bei dieser Untersuchung muß auf kleinste Veränderungen geachtet werden. Ihr Gynäkologe ist gerne bereit, diese Untersuchungstechnik zu erklären und während der Vorsorgeuntersuchung mit der Patientin das Verfahren zu besprechen und dieses praktisch zu üben.

Aus medizinischer Sicht ist es notwendig, der Brust eine ähnliche Vorsorge zukommen zu lassen wie dem Muttermund. Insofern sind folgende Untersuchungen empfehlenswert.

Erstmammographie ab dem 30. Lebensjahr, auch ohne med. Anhaltspunkte für krankhafte Veränderungen.
Kontrollmammographien in 3 – 5 jährigen Abständen - je nach Mammographiebefund.
ab dem 50 Lebensjahr- Mammographiescreening alle 2 Jahre bis zum 70 Lebensjahr- automatisches Einladungsmodell.
 
Ultraschalluntersuchungen der Brust (Mammasonographie). Diese Untersuchung dient der Kontrolle von kontrollbedürftigen unklaren Mammographiebefunden oder bei vergrößerten Knoten und sonstigen Veränderungen der Brust oder Achselhöhlen. Die Durchführung einer "freiwilligen" Mammasonographie ist jeder Zeit möglich (siehe IGEL-Leistungen).


S O N S T I G E   U N T E R S U C H U N G E N 

Wie in allen anderen Frauenarztpraxen werden in unserer Sprechstunde ausführliche individuelle Beratungen aller aufkommenden frauenärztlichen Problemen in persönlichen Gesprächen erörtert und es werden Ihnen individuelle Hilfen angeboten. Dies gilt besonders für Krankheiten wie zum Beispiel:

Tumorerkrankungen
Nachsorge nach Krebsbehandlungen
Beschwerden jeglicher Art im Bauchraum durch Infektionen sowie gutartige und bösartige Tumoren an Gebärmutter und Eierstöcken
Erkrankungen im Brustbereich
Erkrankungen im Scheidenbereich (z.B. Ausflußprobleme, Pilzinfektionen, bakterielle Infektionen, sonstige sexuellen Kontakt übertragbare Infektionen)
Blutungsstörungen aller Art
Hormonstörungen aller Art
Hormonersatztherapien in und nach den Wechseljahren

Im Zusammenhang mit den o.g. Krankheitsbildern führen wir zusätzlich individuelle Gesundheitsleistungen durch (siehe IGEL-Leistungen.

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